Geschlechtshormonmangel des MannesTypische Symptome können Antriebslosigkeit, Hitzewallungen, Blutarmut, Einschränkung der sexuellen Lust (Libido), Erektionsstörungen oder Veränderungen der Spermien (Oligo-, Astheno-, Teratozoospermie) bis hin zur Unfruchtbarkeit (Infertilität) sein. Insbesondere bei Zustand nach Hodenerkrankungen (auch in der Kindheit) oder anderen Symptomen einer Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse  sind weitere Abklärungen sinnvoll.

 

Zu den häufigsten auslösenden Erkrankungen zählen das Klinefeltersyndrom, der Zustand nach Hodenerkrankungen (wie z. B. Hodentumor, Hodenhochstand, Hodenentzündung, Hodentorsion, Hodenoperation), genetische Ursachen (z. B. Kallmannsyndrom) sowie alle Erkrankungen, die zu einer Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse führen.

 

Die Therapie kann mit einer Depotspritze erfolgen, die in der Regel ca. alle 3 Monate nötig ist. Alternativ kann ein Testosterongel täglich auf die Haut aufgetragen werden. Liegt die Ursache in einer Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse kommt auch eine Stimulationstherapie mit mehrmals wöchentlich zu verabreichenden Spritzen in Frage.

 

Wir beraten Sie, welche Therapieform für Sie die beste ist und welche Konsequenzen sich für einen möglichen Kinderwunsch ergeben.

 

 

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