KnochenstoffwechselDie Festigkeit des Knochens ist im jungen Erwachsenenalter am höchsten und nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab, so dass das Risiko für Knochenbrüche zunimmt. Wird eine Verringerung der aufgrund des Alters zu erwartenden Knochendichte festgestellt, können Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um Knochenbrüchen vorzubeugen.

 

Hormonelle Faktoren, die zu einer Reduktion der Knochendichte führen, sind vorzeitige Wechseljahre bei der Frau bzw. ein Geschlechtshormonmangel beim Mann, eine Nebenschilddrüsenüberfunktion oder ein Überschuss an Cortisol durch einen Tumor von Nebenniere oder Hirnanhangsdrüse. Daneben können eine familiäre Vorgeschichte von Osteoporose, Nikotin- oder Alkoholkonsum, eine längerfristige Kortisontherapie, eine rheumatoide Arthritis, chronische Darmerkrankungen oder ein Vitamin D Mangel das Risiko für Osteoporose erhöhen. Liegen bei Ihnen solche Faktoren vor, ist eine Knochendichtemessung sinnvoll. Es existieren verschiedene Methoden zur Knochendichtemessung, von denen die DXA-Methode die zuverlässigsten Ergebnisse liefert.

 

Gerne beraten wir Sie hinsichtlich Ihres persönlichen Osteoporoserisikos, klären mögliche Ursachen einer Osteoporose ab und entscheiden gemeinsam mit Ihnen, ob eine Therapie sinnvoll ist. Neben regelmäßiger körperlicher Aktivität, ausreichender Calcium-, Vitamin D- und Proteinzufuhr kann die Festigkeit der Knochen durch verschiedene Medikamente verbessert werden.

 

 

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