Bluthochdruck (Hypertonie) Erhöhte Blutdruckwerte begünstigen, wie auch erhöhte Blutfette, Diabetes oder Übergewicht, vorzeitige Gefäßablagerungen und erhöhen so das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Liegt dem erhöhten Blutdruck eine hormonelle Ursache zu Grunde, gelingt die Blutdruckeinstellung mit den üblichen Medikamenten oft weniger gut und eine Therapie der zu Grunde liegenden Erkrankung ist nötig. Eine hormonelle Abklärung ist sinnvoll, wenn der Bluthochdruck vor dem 40. Lebensjahr auftritt oder trotz Therapie mit drei oder mehr Blutdruckmedikamenten keine gute Blutdruckeinstellung gelingt. Bestehen begleitend Befunde, die auf eine hormonelle Ursache hinweisen wie z. B. Hypokaliämie, Nebennierenraumforderung oder anfallsartige Beschwerden ist eine endokrinologische Untersuchung ebenfalls sinnvoll. Viele blutdrucksenkende Medikamente erschweren die Hormondiagnostik, so dass häufig Umstellungen der Medikamente nötig sind, um zuverlässig zu beurteilen, ob eine hormonelle Ursache besteht. Am besten erfolgt die Hormonbestimmung vor Beginn einer blutdrucksenkenden Therapie.


 

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