Vital-Check »Exklusiv«Der Vital-Check »Exklusiv« ist eine ausführliche und umfangreiche Laboruntersuchung, die wertvolle Hinweise auf gesundheitliche Risiken für alle Organbereiche liefert. Auf der Basis dieser Untersuchung ist eine gezielte und effektive Therapie mit Mikronährstoffen oder Hormonen zum Erhalt der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit möglich.
Der Vital-Check »Exklusiv« umfasst als Präventionsmaßnahme die nachfolgenden Untersuchungen.


StoffwechselparameterWichtige Enzyme zur Beurteilung des Leberstoffwechsels sind die gamma-GT, GOT und GPT. Gesamtcholesterin, HDL, LDL sind Substrate des Fettstoffwechsels. Erhöhtes Gesamt- und LDL-Cholesterin sind ein Risikofaktor für Arteriosklerose. HDL schützt gegen Arterienverkalkung.
Erhöhte Lipoprotein-(a)-Konzentrationen gelten als wichtiger unabhängiger Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit (KHK) und Herzinfarkt, beziehungsweise auch für venöse Thrombembolien.
Apolipoproteine transportieren wasserlösliche Lipide im Blut. Apolipoprotein A findet man im HDL (high density lipoproteins). Es hat einen schützenden Effekt gegenüber der Arterioskleroseentstehung. Apolipoprotein B ist Bestandteil von LDL (low denstity lipoproteins). Hohe Spiegel stellen einen Risikofaktor für Arteriosklerose dar.
Erhöhte Harnsäurekonzentrationen sind ebenfalls ein Risikofaktor für KHK.
Mit den Parametern Ferritin, hs-CRP, Fibrinogen kann die Entzündungsaktivität bestimmt werden.
Das BNP im Blut korreliert gut mit dem Schweregrad einer Herzmuskelschwäche. Das D-Dimer ist ein Spaltprodukt des Fibrins und ermöglicht eine Abschätzung des Thromboserisikos.
Der Kreatininwert im Blut ist ein guter Maßstab zur Beurteilung der Filtrationsleistung der Niere.
HbA1c ist ein aussagekräftiger Langzeitparameter zur Beurteilung der Blutzuckereinstellung. Es ist das sogenannte Blutzuckergedächtnis der roten Blutkörperchen.
Die HOMA-Formel erlaubt die Abschätzung einer Insulinresistenz und der Funktionsfähigkeit der Betazellen der Bauchspeicheldrüsen.
Carnitin ist unentbehrlich für die Energiegewinnung aus Fett.
Erhöhte Homocysteinkonzentrationen sind ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen.
Die Hormone TSH, fT3, fT4 können sowohl eine Unter- wie auch eine Überfunktion der Schilddrüse anzeigen.
Cortisol ist ein wichtiges Stoffwechsel- und Stresshormon. Chronisch erhöhte Cortisolkonzentrationen begünstigen Fettansatz, Osteoporose, dünne Haut, schlechte Wundheilung etc.
Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System spielt eine zentrale Rolle für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts und des Blutdrucks.
Die Sexualhormone Östradiol, FSH, LH und Testosteron sind für gutes Aussehen, straffes Gewebe, Aktivität und Gedächtnis von Bedeutung.
SHBG, das Sexualhormonbindende Globulin, ist das wichtigste Transportprotein für Testosteron und Östrogene.
Dehydroepiandrosteron(-sulfat) ist ein bedeutender Vorläufer der weiblichen und männlichen Geschlechtshormone und das Hormon mit der höchsten Konzentration im Blut überhaupt. Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer Verringerung der DHEAS-Konzentration. Cortisol im Verhältnis zu DHEAS nimmt zu, wodurch sich ein vermehrtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben kann.


Mikronährstoffe-AminosäurenNiedrige Alaninkonzentrationen können ein Hinweis auf eine instabilen Blutzuckereinstellung sein.
Arginin ist eine wichtige Aminosäure für die Regulierung der Durchblutung, für die Immunkompetenz sowie für die Entgiftung von Ammoniak.
Asparaginsäure ist sowohl für die Ammoniakentgiftung, wie auch für den Zitronensäurezyklus (Energiegewinnung) wichtig. Niedrige Asparaginkonzentrationen können ein Hinweis auf einen körperlichen Erschöpfungszustand sein.
Citrullin ist eine Vorstufe von Arginin. Niedrige Citrullinkonzentrationen deuten häufig auf eine Fehlfunktion des Dünndarms hin.
Cystein wird benötigt für Entgiftungsleistungen der Leber, für die Aufrechterhaltung des Redoxpotentials in der Zelle, für die Aktivität des Immunsystems, für die Struktur von Haut, Haaren und Nägeln u.v.m.
Glutamin ist ein essentielles Nährsubstrat für die Schleimhautzellen des Magen-Darm-Trakts und für die Immunzellen.
Glutaminsäure ist die Drehscheibe des Aminosäurenstoffwechsels. Erhöhte Glutaminsäure-Konzentrationen können das Nervensystem schädigen.
Glycin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung vieler Biomoleküle und ein wichtiger Nervenbotenstoff mit entspannender und entkrampfender Wirkung. Glycin hat auch antientzündliche Eigenschaften.
Histidin ist für die Bildung von metallhaltigen Biomolekülen wichtig, z.B. von Hämoglobin. Es ist Ausgangssubstanz für die Bildung von Histamin.
Isoleucin, Leucin, Valin bilden die Gruppe der verzweigtkettigen Aminosäuren, die für den Muskelstoffwechsel und für die Muskelproteinsynthese notwendig sind.
Lysin ist ein bedeutender Bestandteil der Kollagene und des Elastins sowie Ausgangssubstanz für die Bildung von Carnitin.
Methionin ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die für eine Vielzahl von Stoffwechselreaktionen benötigt wird. Methioninmangel begünstigt die Entstehung einer Fettleber und beeinträchtigt die Bildung von Nervenbotenstoffen.
Niedrige Ornitinkonzentrationen können ein Hinweis auf eine Leberfunktionsstörung sein.
Aus den Aminosäuren Phenylalanin und Tyrosin werden Adrenalin und Noradrenalin und die Schilddrüsenhormone gebildet. Ein Mangel kann zu Hirnleistungsstörungen und Erschöpfung führen.
Prolin ist für die Bildung des Bindegewebes und für die Wundheilung von großer Bedeutung.
Serin ist die Ausgangssubstanz für den Nervenbotenstoff Acetylcholin und für die Bildung von Myelinscheiden.
Taurin ist eine Aminosäure mit sehr vielfältigen Eigenschaften. Sie hat einen günstigen Effekt auf das Herz-Kreislauf-System, vermindert die Entzündungsneigung, wirkt immunstimulierend und ist ein Botenstoff mit dämpfender Wirkung im Nervensystem.
Tryptophan wird für die Regulierung der Stimmung des Schlaf-Wach-Rhythmus u.v.m. benötigt.
Glutathion ist eines der wichtigsten Regulatormoleküle im Zellstoffwechsel und für das Immunsystem.


Mikronährstoffe-VitamineVitamin A wird für die richtige Zellentwicklung und für die Funktion aller Sinnesorgane gebraucht.
Vitamin C ist das wichtigste wasserlösliche Antioxidans und an sehr vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt.
Vitamin E ist das bedeutendste fettlösliche Antioxidans mit entzündungshemmender, immunstimulierender und gefäßschützender Wirkung.
Vitamin D ist nicht nur für den Knochenstoffwechsel notwendig, sondern auch für den Herzmuskel, das Immunsystem, den Hautstoffwechsel, die Muskulatur, das Nervensystem etc.
Vitamin B1 ist das wichtigste Vitamin im Kohlenhydratabbau. Bereits ein leichter Vitamin-B1-Mangel führt zu Hirnleistungsstörungen.
Vitamin B2 ist für die Entgiftungskapazität der Leber, für die Energiebildung in der Zelle, zur Aufrechterhaltung des Redoxpotentials u.v.m. erforderlich.
Das wichtige Vitamin B6 ist im Aminosäurenstoffwechsel und im Stoffwechsel der Nervenbotenstoffe beteiligt. Niedrige B6-Konzentrationen beeinträchtigen die Immunkompetenz und erhöhten das Risiko für Arteriosklerose.
Vitamin B12 und Folsäure werden für die Bildung von Nervenbotenstoffen benötigt. Eine unzureichende Versorgung führt zu Hirnleistungsstörungen, psychischen Befindlichkeitsstörungen und zu einer Schädigung der Gefäßwände.


Elektrolyte, Mineralien und SchwermetalleDie Elektrolyte Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium sind von zentraler Bedeutung für den Wasserhaushalt und für die Nervenreizleitung.
Eisen ist ein wichtiges Spurenelement für die Blutbildung, die Energiegewinnung in der Zelle, Entgiftungskapazität in der Leber u.v.m.
Zink ist für das Immunsystem, den Hautstoffwechsel, die Wundheilung, den Leberstoffwechsel und den Gasaustausch in der Lunge erforderlich.
Selen ist ein bedeutendes antioxidatives Spurenelement; es vermindert Schäden durch freie Radikale und vermindert die Entzündungsneigung.
Chrom ist für die Insulinempfindlichkeit und für die Blutzuckerregulation mitverantwortlich.
Kupfer ist beteiligt am Stoffwechsel der Nervenbotenstoffe, an der Bildung von Bindegewebe und Hautpigmenten und am körpereigenen Schutzsystem gegen freie Radikale.
Mangan spielt eine große Rolle für den antioxidativen Schutz der Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle) und es ist an der Synthese von Bindegewebsbausteinen, an der Blutzuckerregulation und an der Entgiftung von Ammoniak beteiligt.
Erhöhte Konzentrationen der Schwermetalle Quecksilber, Blei und Aluminium können zu Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Immunsystems und des Nervensystems führen.